Sehenswürdigkeiten von Pristina

Die Haupstadt des Kosovo, Pristina hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Mit ca. 200.000 Einwohner ist die kleine Metropole nicht nur das politische, sondern auch wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Klimatisch ist hier das Wetter kontinental beeinflusst, die Sommer sind heiß, die Winter kalt. Dies sollte man bei der Planung einer Städtereise und beim packen der Reisekoffer berücksichtigen. Westlich der Stadt fließt die Sitnica, Pristina selbst liegt in dem historisch bedeutsamen Amselfeld.

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

Im Osten der Stadt befinden sich die Berge des Žegovac, hier findet man auch den Gračanica See bzw. auf Albanisch der Landessprache den Liqeni i Badovcit. Viele Kosovaren haben Verwandte in Deutschland oder haben bereits selbst dort gearbeitet, so dass man hier durchaus auf deutsche Sprachkentnisse trifft. Ebenfalls gesprochen wird Englisch, sowie die Sprachen der Minderheiten wie Serbisch und Bosnisch.

Neben den staatlichen Sehenswürdigkeiten wie dem Parlament, dem Sitz des Präsidenten und der Regierung findet man auch ausländische Botschaften hier. Stark geprägt ist Pristina aber auch durch die religiösen Sehenswürdigkeiten wie die Große Moschee von Pristina, die 1460 von Sultan Mehmet II. erbaut wurde und sich in der historischen Altstadt befindet. Weitere bedeutende Moscheen der Stadt sind die Jashar-Pascha-Moschee (ganz in der Nähe befindet sich auch der sehenswerte Uhrtum aus dem 19. Jahrhundert) und die Çarshi-Moschee.

Das osmanische Badehaus der Große Hammam befindet sich nahe der Großen Moschee und ist eine der wenigen noch erhaltenen Badehäuser dieser Art im Kosovo. Im Kosovokrieg wurde die Llap-Moschee zwar zerstört, jedoch später wieder aufgebaut. Sie befindet sich etwas außerhalb des Zentrums.

Auch wird zurzeit eine katholische Kathedrale gebaut. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist auch der Etnologische Park Emin Giku in der Altstadt, wo man die typische Stadtarchitektur der City vorfindet und außerdem in einer Ausstellung mehr über das leben der Kosovaren in früheren Zeiten erfährt. In einem erstaunlichen Gebäude ist auch die Nationalbibliothek untergebracht. Weitere Sehenswürdigkeiten sind auch das Nationalmuseum, das Nationaltheater und der Jugendpalast. Außerdem findet man hier auch die Universität des Kosovo. Bekannte Events sind das PriFilmFest, das Filmfestival und die Wahlen zur Schonheitskönigin. Im Fußballstadion kann man auch ein Spiel des KF Pristina besuchen und sportliche mitfiebern, wer Ruhe tanken will kann auch in den Stadtpark gehen.

 

Umgebung von Pristina

Natürlich findet man auch in der Umgebung der Stadt einige Sehenswürdigkeiten. Als Verkehrsknotenpunkt des Landes ist man von hier aus auch schnell in der mazedonischen Haupstadt Skopje (mit den vielen Kirchen, Klöster und Moscheen sowie der Festung Kale) oder in Prizren, Mitrovica und Preševo. Im Südwesten von Pristina findet man den Internationalen Flughafen, der die Metropole international anbindet.

 

Sehenswürdigkeiten von Rom

Wenn es eine Stadt der Sehenswürdigkeiten gibt, dann ist es Rom. Die auf sieben Hügeln erbaute und heutige italienische Hauptstadt erfüllt als größte Stadt des Landes mit über 3 Millionen Einwohnern einige Superlative. Sie ist die älteste Metropole Europas und war in der Antike der Ursprung und die Hauptstadt des Römischen Reiches, dessen Imperium weit über die Grenzen des gesamten Mittelmeeres hinausging. Sie ist noch heute Sitz einiger internationaler Institutionen wie der FAO und dem Welternährungsprogramm der UNO. Daneben ist sie Verwaltungssitz von Latium und der Provinz von Rom, außerdem hat der Malteser Ritterorden seinen Sitz hier.

italienische flagge
Flagge von Italien.

Innerhalb Roms liegt als Enklave der kleinste Staat der Erde, die Vatikanstadt mit ebenfalls reichlich Sehenswürdigkeiten wie Petersdom, Sixtinische Kapelle und den Vatikanischen Gärten. Hier hat auch der Bischof von Rom und Papst der katholischen Kirche seinen Sitz. Hotels und Ferienwohnungen gibt es reichlich und in allen Preisklassen, schnell kann die Stadt von Deutschland aus über den Internationalen Flughafen Leonardo da Vinci und günstigen Flügen für eine Städtereise besucht werden. Der Sage nach wurde die Stadt am 21. April 753 v. Chr. von Romulus, dem Bruder von Remus die beide von einer Wölfin großgezogen wurden gegründet. Aufgrund ihres Alters und ihrer Rolle in der Antike nennt man Rom auch die ewige Stadt.

Klimatisch genießt die Metropole ein mediterranes Klima und kann das ganze Jahr über bereist werden, wobei man im Winter durchaus warme Kleidung einpacken sollte. Wenn man sich mit den Sehenswürdigkeiten in Rom beschäftigt, wird man schnell das Problem haben nicht wissen wo man beginnen soll. Bedeutendste Museen sind die Kapitolinischen Museen und die Vatikanischen Museen, in der Villa Guilia findet man reichlich Überbleibsel aus der Zeit der Etrukser und Römer, wer Kunst liebt sollte den Palazzo Barberini, den Palazzo Colonna, den Palazzo Venezia und den Palazzo Doria-Pamphilj besuchen. Freunde der römischen und griechischen Antike müssen auch das Museo Nazioonale Romano della Terme besuchen. Die Kunstsammlung der berühmte Familie Borghese findet man in der Galleria Borghese.

Natürlich gibt es auch mehrere Opern und Theater in Rom, das Teatro dell`Opera di Roma zählt zu den wichtigsten des Landes, bekannt ist auch das Teatro Argentina. Antike Bauwerke findet man besonders auf dem Palatin-Hügel, in einer Senke zwischen ihm un den Hügeln Kapitol und Esquilin liegt das Forum Romanum das einst der politische und kulturelle Mittelpunkt Roms war. Es ist eine bedeuntende Ausgrabungsstätte und man kann hier noch gut die Säulen des Saturntempels und anderer Gebäude erkennen. Sehenswert ist die Innenstadt Roms, die sich innerhalb der Aurelinischen Mauer befindet. Der Tiber fließt auch noch heute durch die Stadt und an seinem linken Ufer befindet sich das historische Zentrum, dieser Bereich aber auch der Petersdom und die Vatikanstadt wurden zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Eines der Wahrzeichen von Rom ist das Kolloseum (größtes Amphietheater der Antike) wo einst die Gladiatoren unter den Augen des Imperators und des Volkes kämpfen mussten, natürlich gibt es auch reichlich Kirchen in der christlichen Stadt, einige der größten sind die Lateranbasilika, San Paolo fuori le mura und Santa Maria Maggiore. Die Caracalla-Thermen sind eine beeindruckende Kulisse für sommerliche Opernaufführungen, bekannt sind auch die Kaiserforen, die Engelsburg, die Piazza Navona mit den drei Brunnen, der Fontana di Trevi (der bekannte Münzbrunnen) und die Spanische Treppe. Neben dem Trajansforum findet man das Monumento Vittorio Emanuelle II., das an den ersten König des neuen Italien erinnert. An vielen stellen in Rom findet man weitere antike Sehenswürdigkeiten mit Obelisken, Aquädukten, Triumphögen und Brücken. Im äußeren Bereich der Stadt findet man einige Bauwerke der Olympischen Sommerspiele von 1960. Es gibt außerdem zahlreiche Parks und Parkanlagen wie z.B. die Gärten an der Villa Borghese, die im heißen Sommer als grüne Lunge und Erholungsgebiet fungieren. Moderne Bauten findet man in den Außengebeiten wie dem E.U.R.

Als ehemalige Stadt der Thermen gibt es in Rom allerdings kaum Bäder, die Römer fahren im Sommer gerne ans nahe Meer in die umliegenden Strandbäder oder in die Sommerfrische in die umliegende Bergregionen. Innerhalb von Rom kann man die Sehenswürdigkeiten mit dem ÖPNV per Bus, Straßen- oder U-Bahn entdecken – wie in vielen italienischen Städten ist das Netz allerdings immer noch ausbaufähig und oft stark überlastet. Mit dem Auto durch das chaotische Rom ist für einen unkundigen Mitteleuropäer kaum zu empfehlen. Es gibt aber auch kulinarische Genüße in der Stadt zu entdecken und die römische Küche ist einfallsreich, man sollte allerdings durchaus die Einheimischen ansprechen und nach Empfehlungen fragen, da die typischen Touristenlokale oft nicht authenitisch und zufriedenstellend sind, sowie kaum Atmopshäre bieten. Viele Römerinnen und Römer können Englisch, manche sogar etwas Deutsch. Im Vatikan ist ebenfalls Deutsch verbreitet. Das Nachtleben vom Rom ist besonders im Sommer immer ein Erlebnis und zwischen antiken Baudenkmälern und dem angenehmen Klima lässt es sich gut aushalten und romantische Nächte verbringen. Natürlich gibt es auch Diskotheken und angesagte Clubs. Wer single reist, wird vielleicht so manche hübsche Italienerin oder Italiener kennenlernen. Flirten ist jedenfalls immer noch angesagt in der Stadt. Auffallend ist die gepflegte Kleidung der Einheimischen, die oft im Gegensatz zu den äußerlich verfallenden Wohnungen steht. Ein Problem ist auch, dass viele jüngere Menschen aufgrund der hohen Lebenshaltungskosten immer noch lange bei Mama und Papa leben. Aber da sollte sich jeder sein eigenen Bild machen, denn nicht jedes Klischee trift auch im Einzelfall zu.

Sportbegeistert sind die Italiener sowieso und so findet man in Rom auch sportliche Sehenswürdigkeiten wie etwa im Norden der Stadt das Olympiastadion wo die weltbekannten Vereine AS und Lazio ihre Heimspiele austragen. Die Stimmung ist oft mitreißend und so ist der Besuch eines Fussballspiels durchaus ein besonderes Erlebnis in der Metropole. Natürlich kann man auch Spiele der Nationalmannschaft Squadra Azzura besuchen, die international ebenfalls immer noch zu den besten zählt. Bekannt als sportliche Events ist auch der Rom-Marathon.

 

Umgebung von Rom

Es ist unwahrscheinlich, dass es einem in Rom langweilig wird. Aber sollten sie in Rom wirklich alles für Sie interessanten Sehenswürdigkeiten besucht haben und dann noch Zeit haben, können Sie natürlich wie schon die alten Römer einen Ausflug in die Albaner Berge machen, die landschaftlich reizvoll sind. Ebenso kann man ans Mittelmeer fahren und dort einen Strandtag einlegen. Ein beliebtes Ausflugziel ist auch der Lago di Bracciano (Braccianosee), der fast runde und saubere See liegt landschaftlich reizvoll und hat schöne Stände und Campingplätze zu bieten. Die Burg im gleichnamigen Ort ist ebenfalls sehenswert, geneauso wie das Luftfahrtmuseum Vigna di Valle, welches von der italienischen Luftwaffe betrieben wird. Am See liegt auch mit langer Promenade das mittelalterliche Städtchen Anguillara Sabazia sowie der Trevignano Romano mit den Ruinen seines Kastells und Möglichkeiten für Agrotourismus.

 

Sehenswürdigkeiten von San Marino

Als Haupstadt von San Marino liegt die gleichnamige Stadt auf dem drei Gipfel umfassenden Monte Titano, einem 756 m hohen Berg in den etruskischen Apenninen. Der Zwergstaat ist komplett umgeben von Italien und hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten, die eine Städtereise auch als Ausflug von einem Badeort an der Adria (wie z.B. von Rimini). Seit 2008 ist sie zum Weltkulturerbe der UNESCO deklariert worden.

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

Zur angrenzenden italienischen Gemeinde San Leo verbindet San Marino auch eine Städtepartnerschaft. Amtssprache ist Italienisch, aber da jedes Jahr Millionen von Touristen den Kleinstaat besuchen sind auch einige Fremdsprachen verbreitet. Englisch, Französisch aber auch Deutsch sind gängig und Sprachprobleme wird man selten haben.

Die Stadt ist absolut auf den wichtigen Fremdenverkehr eingestellt und es gibt viele Läden und Shops wo man eine breite Produktpalette und Mitbringsel kaufen kann. Wirtschaftlich gar nicht mal unwichtig ist auch der Briefmarkenverkauf, natürlich sind auch die Euromünzen begehrt. Eine gewisse Bedeutung haben auch Steinexport und Schnitzkunst.

Der Sage nach wurde die Stadt bereits im Jahre 301 vom Heiligen Marinus und anderen Christen gegründet. Der Zwergstaat gilt als eine der ältesten Demokratien der Erde und hat auch sonst einige Besonderheiten zu bieten. In Deutschland bekannt wurde er auch durch die Fußballnationalmannschaft von San Marino, die auch schon gegen die deutsche Auswahl gespielt hat. Die Währung des Landes ist der Euro. Von Rimini aus verkehren in kurzen Abständen Busse, die frühere Eisenbahnstrecke gibt es allerdings nicht mehr, wobei man am Piazzale Lo Stradone noch das alte Bahnhofsgebäude sieht. Eine immerhin 1,5 km lange Seilbahn verbindet den Ort San Marino mit dem größeren Borgo Maggiore.

Aufgrund der geografischen Lage hat man vom Ort auch einige hervorragende Panoramaaussichten ins malerische Umland dieser Region. Auch staatliche Sehenswürdigkeiten gibt es in der Stadt zu entdecken, so findet man den Regierungspalast (Palazzo dei Capitani) hier. Täglich findet hier eine gerne besuchte Wachablösung statt und alle sechs Monate eine kleine Militärparade zur einführung der neuen Capitani Reggenti (Staatsoberhaupt). Bekannt sind auch das Rathaus (Palazzo Pubblico), die Wehrtürme (Guaita, Cesta, Montale) mit dem Museo delle armi antiche (Waffenmuseum), das Grand Hotel San Marino. Die Bevölkerung ist mehrheitlich wie in Italien römisch-katholischen Glaubens, sehenswert in diesem Zusammenhang sind die Basilika San Marino und die Kirche San Pietro sowie das Kloster Santa Clara.

 

Umgebung von San Marino

Natürlich gibt es auch einige Sehenswürdigkeiten im Umland von San Marino. Besonders eindrucksvoll ist natürlich die geografische Lage der kleinen Republik im italienischen Binnenland zwischen den Regionen Emilia-Romagna und Marken. Schnell ist man auch an der Adriaküste, insbesondere im belebten Rimini mit seinen Diskotheken und vielen Jugendlichen. Bekannt ist auch der Dom (Tempio Malatestiano), die Piazza Tre Martiri mit Uhrturm, der Triumphbogen Arco di Augusto, die Brücke Ponte di Tiberio und der Pinienzapfenbrunnen (Fontana della Pigna).

 

Sehenswürdigkeiten von Thorshavn

Torshavn (auf deutsch auch Thorshaven) ist die Haupstadt der autonomen Inselgruppe Färöer, die politisch zu Dänemark gehören und damit den gleichen Status wie Grönland haben. Der Status wird definiert als gleichberechtigte Nation im Königreich Dänemark, Grundlage der Wirtschaft bildet immer noch die Fischerei. Die Färöer-Inseln befinden sich im Nordatlantik im Dreieck zwischen Island, Norwegen und Großbritannien. Die Inselhauptstadt bietet ein besonderes Ziel für Städtereisen und liegt auf der Insel Streymoy. Sie wird auch gerne wegen ihrer Sehenswürdigkeiten von Kreuzfahrtschiffen angelaufen.

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

Die Menschen auf den Färöer-Inseln sind nordgermanischen Ursprungs und sprechen auch heute noch auch durch ihre geografisch isolierte Lage eine stark mit der Sprache der Wikinger verwandte Sprache. Sehr eng ist die kulturelle Beziehung zum verwandten Island. Der Name der Stadt setzt sich daher auch zusammen aus dem nordgermanischen Gott Thor und dem Wort für Hafen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Torshavn im Jahre 1075. Die Stadt ist heute eine internationale Drehscheibe und besitzt einen wichtigen Handel- und Fährhafen.

Die Autofähre Norröna verbindet die Färöer mit Dänemark und Island. Aufgrund des Klimas verkehrt im Winter die Fähre nur zwischen Hirtshals in Dänemark und Torshavn. Der Internationale Flughafen befindet sich in Vágar, wo auch die hemische Atlantic Airways ihren Heimatflughafen hat. Der Løgting ist eines der ältesten Parlamente der Erde und hat seinen Sitz im Hafenviertel. Die Stadt kann man gut mit dem Stadtbus oder zu Fuß besichtigen. Besondere Sehenswürdigkeiten sind u.a. die Torshavener Domkirche, die ein Altarbild aus dem Jahre 1647 beinhaltet, außerdem die Halbinsel Tinganes mit ihren engen Gassen, den Leuchtturm an der Festung Skansin, das Kunstmuseum mit einheimischer Kunst und die Universität der Färöer.

Gerne von Urlauber werden auch der Torshavener Stadtpark mit seinem Wald, was auf den sonst eher nur von gras bewachsenen Färöern schon eine der besonderen Sehenswürdigkeiten ist. Eine modernere Kirche findet man mit der Vesturkirjan vor, wo man gegenüber auch eine gepflegte Parkanlage vorfindet.  Ganz in der Nähe findet man auch den Svartifossur, einen schönen Wasserfall. Das Fussballstadion der Stadt heißt Tórsvøllur, in diesem immerhin 6.000 Zuschauer aufnehmenden Stadion trägt die färöische Nationalmannschaft ihre Spiele aus, wobei die Vereine HB Torshavn und B36 Torshavn im Stadion Gundadalur spielen. Wer einmal die Sportbegeisterung der Nordländer entdecken will, sollte ruhig einmal ein Spiel besuchen.

Das wichtigste Fest im Jahr ist Ólavsøka, am 28. und 29. Juli. Dann findet eine Ruderregatta statt, die gleichsam den Abschluss der nationalen Rudermeisterschaft der Insel ist. Daneben wird das Parlament eröffent, es gibt einen Kirchenkonvent und  man sieht auf dem Fest viele Menschen in traditioneller Tracht. Man hört außerdem feierliche, traditionelle Musik und überall wird die Flagge der kleinen Nation gehisst. Dieser Volkssport ist weit verbreitet und lockt viele Besucher in die Stadt. Auch kulinarisch gibt es einiges in der Stadt zu entdecken, bekannte Restaurants sind das zentral gelegenen Hotel Hafnia, das Merlot und das Hotel Føroyar, von wo aus man eine gute Aussicht über die kleine City hat.

 

Umgebung von Torshavn

Auch in der Umgebung der Stadt sind einige Sehenswürdigkeiten zu finden. Im Westen von Torshavn kann man eine der kulturgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten der Färöer besuchen, nämlich Kirkjubøur. Hier befindet sich noch ein Haus aus der Wikingerzeit mit Museum sowie einer Ruine eines Doms. Bekannt ist auch die Insel Nólsoy mit ihrem malerischen Hafen, die mit einer Personenfähre mehrmals täglich besucht werden kann. Überhaupt ist eine Reise zu den Färöer-Inseln gerade für Naturfreunde zu empfehlen, da die Natur hier noch weitgehend intakt ist.

 

Sehenswürdigkeiten von Vaduz

Vaduz ist die Hauptstadt des Fürstentums Liechtenstein und bietet als internationaler Finanzplatz aber auch als Sitz der Regierung und des Fürsten, sowie der Universität einige besondere Sehenswürdigkeiten für eine Städtereise. Liechtenstein ist das kleinste deutschsprachige Land und zählt auch weltweit zu den kleinsten Ländern, die auch oft als sogenannte Zwergstaaten bezeichnet werden.

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

Neben Urlaubern die direkt nach Liechtenstein reisen, verzeichnet das Land und die Stadt Vaduz auch sehr viele Besucher aus dem benachbarten Ferienregionen Österreichs, der Schweiz sowie der Bodenseeregion, die einen Tagesausflug in das Fürstentum machen.

Sehenswürdigkeiten gibt es hier durchaus viele zu besichtigen. Das Wahrzeichen von Vaduz ist das Schloss Vaduz, welches bereits im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Als Sitz der Fürstenfamilie ist es allerdings der Öffentlichkeit nicht zugänglich, als Fotomotiv aber allemal interessant. Bekannt ist auch das Rote Haus, ein mittelalterliches Treppengiebelhaus. Oberhalb des Schlosses findet man auch die Burgruine Schalun, ebenfalls aus dem Mittelalter. Dieses wird auch gerne “Wildschloss” genannt.

Ein Blickfang ist auch das Landtagsgebäude der Liechtensteiner, dass als moderner Neubau erst 2008 eröffnet wurde. Sehenswert sind auch die Regierungsgebäude und das Rathaus der Gemeinde. Am Balkonfresco findet man ein Bild des Heiligen Urban, seines Zeichens Patron der Weinbauern. Die 135 m lange Rheinbrücke verbindet Vaduz mit dem schweizerischen Sevelen (Kanton St. Gallen) und ist die einzige Rheinbrücke des Fürstentum, die noch aus Holz ist. Im Rheinbergerhaus wurde einst der Komponist Josef Gabriel rheinberger geboren, dieses ist bis heute eine weitere Sehenswürdigkeit zumal es auch bereits um 1550 erbaut wurde und damit zu den ältesten Häusern zählt.

Andere Sehenswürdigkeiten sind die Fürstliche Gruft und verschiedene Kirche wie die Kathedrale St. Florin (neugotische Kirche), die Kapelle St. Florin und die Evangelische Kirche Ebenholz. Ebenfalls gibt es in Vaduz einige Museen, wie etwa das Liechtensteinische Landesmuseum wo man mehr über die kultur- und naturgeschichtliche Entwicklung des Landes erfährt. Moderne und zeitgenössische Kunst findet man im Liechtensteiner Kunstmuseum. Bekannt und gerne besucht wird auch der Engländerbau mit dem Postmuseum. Sportliche dagegen geht es im rheinpark-Stadion zu, wo nicht nur der FC Vaduz, sondern auch die Liechtensteinische Nationalmannschaft spielt.

 

Umgebung von Vaduz

Natürlich gibt es auch in der Umgebung von Vaduz einiges zu erkunden. Im Winter gibt es einige gute Skigebiete in der Umgebung. In Liechtenstein selbst liegt das Skigebiet im Malbun, dass zur Gemeinde Triesenberg gehört. Hier gibt es Ferienhäuser, -wohnungen, Hotels und einige Restaurants. Sehenswert ist natürlich auch das auf österreichischer Seite benachtbarte Bundesland Voralberg (mit der Stadt Bregenz und seiner Seebühne), genauso wie der Schweizer Kanton Sankt Gallen und die deutsche Bodenseeregion.

 

Sehenswürdigkeiten von Ankara

Ankara ist die Hauptstadt der Türkei und unbedingt eine Städtereise wert. Die Stadt ist nicht nur die zweitgrößte Stadt der Türkei und eines der bedeutendsten Wirtschaftszentren des Landes, auch kann man hier eine Vielzahl an interessanten Sehenswürdigkeiten entdecken. Ankara liegt übrigens an einem Felskegel, der gleichzeitig als guter Aussichtspunkt dient.

tuerkische flagge
Flagge der Türkei

Vor allem kulturell interessierte Touristen kommen in der türkischen Hauptstadt voll auf ihre Kosten und werden erstaunt von den Sehenswürdigkeiten aus etlichen längst vergessenen Epochen sein. Zwar kann man hier bei Weitem nicht so viele Sehenswürdigkeiten wie in Istanbul entdecken, dennoch muss sich die türkische Hauptstadt keinesfalls hinter Istanbul verstecken. Insbesondere die Römer hinterließen ihre Spuren in der Stadt – eines der Wahrzeichen Ankaras ist daher die byzantinische Juliansäule. Diese ist ebenso wie der viel besuchte Augustustempel einem römischen Kaiser gewidmet.

Beachtlich ist natürlich auch die Anzahl an Moscheen und anderen Gotteshäusern in Ankara. Eine der meistbesuchten Moscheen, die besonders von Pilgern gerne besucht wird, ist die Haci Bayram Moschee. Hauptanziehungspunkt hier ist das Mausoleum des Dichters Haci Bayram Veli. Größte Moschee der Stadt ist die Kocatepe-Moschee, die mit ihren vier Minaretten und der großen Kuppel bereits von Weitem sichtbar ist. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der türkischen Hauptstadt ist der Atakule-Turm. Von der Kuppel in 125 Metern Höhe hat man nicht nur einen traumhaften Panoramablick auf Ankara, auch befindet sich hier ein spektakuläres Drehrestaurant. Gerne wird auch das Mausoleum von Kemal Atatürk, Staatsgründer der modernen Türkei, Anitkabir besucht.

Weiterhin ist die türkische Hauptstadt natürlich bekannt für eine Vielzahl an lohnenswerten Museen, tollen Shoppingmöglichkeiten und natürlich etlichen gepflegten Grünanlagen. Hier kann man sich nach einer ausgedehnten Stadtbesichtigung optimal entspannen. Vor allem der Botanische Garten der Stadt sollte dabei ganz oben in der Urlaubsplanung stehen. Natürlich sollte aber auch der Besuch eines traditionellen türkischen Basars bei einem Urlaub in Ankara unbedingt auf dem Plan stehen. Auch ein Besuch in einem der Museen gehört zum absoluten Pflichtprogramm. Die meisten dieser Einrichtungen haben sich natürlich auf die Geschichte Ankaras oder der Türkei spezialisiert, doch kann man auch einige andere Museen entdecken. Lohnenswert sind beispielsweise das Ethnologische Museum oder das Gemälde- und Skulpturenmuseum.

Eines der ältesten Bauwerke der Stadt ist die Zitadelle – hierbei handelt es sich um eine ehemalige Militärgarnison, die sich auf einem 978 Meter hohen Hügel befindet. Auch diese zählt zu den erstaunlichsten Sehenswürdigkeiten der türkischen Hauptstadt, denn sie überragt die engen Gassen der Hauptstadt Ankaras eindrucksvoll. Vor allem die Ansammlung kleiner osmanischer Holzhäuser in blauer Farbe ist hier beeindruckend. Am Fuß der Zitadelle befindet sich das Museum für anatolische Zivilisationen – zahlreiche interessante Schriften unterschiedlicher Epochen sind hier ausgestellt.

 

Umgebung von Ankara

Auch in der näheren Umgebung gibt es einige Highlights, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Etwa 70 Kilometer von der türkischen Hauptstadt entfernt befindet sich beispielsweise der Kratersee Karagöl. Auch alle Naturliebhaber und Wintersportler jedoch kommen in der Nähe Ankaras voll auf ihre Kosten. Das Mittelmeer und das Schwarzmeer, zwei beliebte Urlaubsregionen in der Türkei, sind leider von Ankara zu weit entfernt, als dass sie sich für einen Tagesausflug eignen würden. Auch die bedeutenden archäologischen Stätten und Sehenswürdigkeiten des Landes wie beispielsweise das legendäre Troja, befinden sich allesamt im Westen des Landes.

 

Sehenswürdigkeiten von Abu Dhabi

Abu Dhabi, die Hauptstadt des gleichnamigen Emirats Abu Dhabi, ist eine moderne Metropole, die hauptsächlich traumhafte Shoppingmöglichkeiten bietet. Doch auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind nicht von der Hand zu weisen und machen diese zu einem beliebten Reiseziel. Nicht umsonst entscheiden sich immer mehr Menschen in den letzten Jahren, die 900.000 Einwohner Metropole zu besuchen. Besonders die Wintermonate eignen sich hier perfekt für einen Badeurlaub.

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

Die Stadt liegt unmittelbar an der Küste – geprägt wird diese Küstenlinie durch etliche Hochbauten und Wolkenkratzer. Futuristische Bauten reihen sich hier wie die Perlen an einer Kette. “Das Manhattan in der Wüste” ist daher ein recht gebräuchlicher Begriff für diese Stadt. Seinen Reichtum hat Abu Dhabi den immensen Vorkommen an Erdöl zu verdanken. Nicht versäumen sollte man beispielsweise den Besuch eines der traditionellen Souks. Hierbei handelt es sich um lebendige Märkte, wo man Gewürze, Stoffe oder auch Parfüm kaufen kann. Auch die Dhow Werft gehören zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt – die Dhaus (oder Daus) sind hier die traditionellen Boote, mit welchen man sogar eine Ausflugsfahrt unternehmen kann.

Größte Moschee der Stadt und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowie ein beliebtes Fotomotiv ist die Sheik Zayed Moschee. Diese ist eine von unzähligen Moscheen in der Stadt und die drittgrößte Moschee der Welt. Die vier über 100 Meter hohen Minarette sind schon von Weitem sichtbar und prägen das Bild der Stadt. Im Inneren des Gotteshauses befindet sich nicht nur der größte Teppich der Welt, sondern auch mehr als 15 Marmorsorten. Der Bau dieser Moschee soll einige hundert Millionen Euro gekostet haben. Der Teppich hat eine Größe von immerhin 5.500 Quadratmetern. Christen übrigens ist der Zutritt zu diesem Gotteshaus strengstens untersagt.

Eines der Wahrzeichen der Stadt ist das im Jahr 2005 eröffnete Emirates Palace Hotel, ein palastartiges und imposantes Gebäude. Ähnlichkeiten zum weltbekannten Burj Al Arab in Dubai sind sicher zu erkennen und auch gewollt. Ein weiteres Wahrzeichen und eine der schönsten Sehenswürdigkeiten ist das 200 Jahre alte Al Maqtaa Fort. Auch einige interessante Museen kann man in der Stadt besichtigen. Auf Saadiyat-Island beispielsweise befindet sich das Guggenheim-Museum und auch Ferrariworld ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für alle Technikfans. Hierbei handelt es sich um einen der größten Themenparks in der Wüste. Highlight ist der schnellste Rollercoaster der Welt, der Geschwindigkeiten von bis zu 240 km/h erreicht. Nicht unerwähnt bleiben sollte auch Jean Nouvels Louvre.

Am besten lernt man die verschiedenen Sehenswürdigkeiten Abu Dhabis während einer Stadtrundfahrt kennen – Anbieter für solche Touren gibt es genügend.

Umgebung von Abu Dhabi

Unbedingt zu empfehlen ist ein Ausflug in die nahe gelegene Wüste. Entsprechende Touren werden wahlweise mit dem Jeep oder dem Kamel angeboten und sind ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Ziel einer solchen Wüstentour ist meist Al Ain, wo man den Kamelmarkt besichtigen kann. Auch die Strände der Stadt sind ein beliebtes Ausflugsziel bei allen Touristen – immerhin zwei öffentliche Strände gibt es in der Stadt. Für einen solchen Urlaub in Abu Dhabi eignen sich die Monate von November bis April am besten – im Juli und August dagegen ist es für europäische Gemüter schon fast zu heiß zum erleben der Sehenswürdigkeiten und Attraktionen dieser modernen Metropole im Nahen Osten.

 

Sehenswürdigkeiten von Astana

Astana ist die Hauptstadt von Kasachstan und sicher ein eher ungewöhnliches Reiseziel. Dennoch kann man auch hier eine Vielzahl an interessanten Sehenswürdigkeiten und Gebäuden entdecken, nicht umsonst wird die Stadt auch als das “Dubai von Zentralasien” bezeichnet. Die meisten der Bauten hier sind neu und wurden etwa um die Jahrtausendwende erbaut. Alte und historische Gebäude wiederum wird man in Astana kaum finden.

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

Welche Bauten aber prägen das Stadtbild und sollten bei einem Urlaub in der Stadt unbedingt besichtigt werden? Die meisten Gebäude wurden von dem weltbekannten japanischen Architekten Kisho Kurokawa geplant. Das weitaus beeindruckendste Bauwerk ist Astana Baiterek, auch als “Baum des Lebens” bezeichnet. Highlight hier ist die riesige Glaskugel, die als größte ihrer Art weltweit zählt. Diese Kugel steht für das Ei eines Vogels, welcher in der Krone des Baumes seine Eier abgelegt hat – eine schöne Legende. Diese Kugel befindet sich in einer Höhe von 105 Metern – hier im Baiterek Tower kann man übrigens auch ein Restaurant besuchen und wird mit einem traumhaften Panoramablick belohnt.

Zweithöchstes Gebäude der Stadt nach dem Railways Building ist der Transport Tower mit einer Höhe von 155 Metern. Etwa seit der Jahrtausendwende herrscht in der Stadt ein regelrechter Bauboom von Hochhäusern. Auch Gotteshäuser findet man natürlich zahlreiche in Astana – zu den imposantesten Sehenswürdigkeiten dieser Art zählt die Zentrale Moschee. Dieses im Stil des islamischen Glaubens errichtete Gotteshaus bietet auf einer Gesamtfläche von etwa 4.000 Quadratmetern bis zu 5.000 Gläubigen Platz und zählt damit zu einer der größten Moscheen in Kasachstan.

Ein weiteres schönes Ausflugsziel in der Stadt ist das Freilichtmuseum “Atameken“. Hier wurde auf einer Gesamtfläche von 1,7 Hektar das gesamte Land Kasachstan samt aller bedeutenden Sehenswürdigkeiten nachgestellt. Von Mai bis Oktober kann man diesen Park besuchen. Ebenfalls nicht versäumen sollte man eine Besichtigung des Kulturzentrums des Präsidenten Nursultan Nasarbajew – ebenso eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Dieses wurde im Jahr 2000 feierlich eröffnet und ist ein riesiger Forschungs-, Bildungs- und Kulturkomplex. Kulturelles Zentrum der Stadt wiederum ist die Kongresshalle – hier finden regelmäßig interessante Konzerte und Ausstellungen statt.

Auch der Palast des Friedens und der Eintracht ist ein beliebtes Fotomotiv, denn dieser wurde in Form einer Pyramide errichtet und ist immerhin 62 Meter breit und so hoch wie ein 25-stöckiges Hochhaus. Noch ein weiteres Highlight bietet die Stadt ihren Besuchern mit der “Allee der singenden Brunnen“. Übergänge aus Glas und offene Galerien findet man hier ebenso wie bunte Wiesen und beeindruckende Brunnen. Das Khan Shatyr wiederum, erst im Jahr 2010 fertig gestellt, ist das größte Zelt der Welt. Immerhin 150 Meter ist dieses Bauwerk hoch; der Innenraum hat eine Gesamtfläche von 100.000 Quadratmetern. Hier befinden sich unter anderem ein künstlicher Palmenstrand, ein Kino und ein Botanischer Garten.

 

Umgebung von Astana

In der näheren Umgebung der Stadt gibt es kaum nennenswerte Sehenswürdigkeiten, denn umgeben wird Astana von einer kargen Steppenlandschaft. Von Astana aus besteht eine Zugverbindung nach Turkestan – hier befindet sich die Mausoleums- und Moscheenanlage Chosha Achmet Jassawi aus dem 14./15. Jahrhundert. Für kulturell interessierte Urlauber ist dieser Gebäudekomplex, der aus einer Haupthalle und 30 Säulen besteht, ein absolutes Muss.

 

Sehenswürdigkeiten von Bagdad

Bagdad, die Hauptstadt des Irak, ist eine der größten Städte im Nahen Osten und wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes. Dementsprechend viele Sehenswürdigkeiten wie Theater und Baudenkmäler kann man hier auch entdecken. Den meisten von uns fallen bei dem Namen Bagdad sicher zunächst die zahlreichen “Geschichten aus 1001 Nacht” ein, die größtenteils in dieser Stadt spielen.

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

Bagdad gilt als eine der heißesten Städte der Welt – in den Monaten Juli und August sind hier Temperaturen von über 40 Grad Celsius durchaus keine Seltenheit. Europäische Urlauber sollten sich daher lieber die Monate November bis März aussuchen, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu entdecken.

Unbedingt sollte man einem der zahlreichen Museen einen Besuch abstatten. Besonders empfehlenswert ist das Nationalmuseum sowie das Waffenmuseum, welches in einem ehemaligen Stadttor untergebracht ist.

Wenn man von den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Bagdad spricht, sollten zwei Bauwerke nicht unerwähnt bleiben: der Abbasidenpalast aus dem Jahre 1179 sowie die Marjan-Moschee aus dem Jahr 1356. Auch die etwas nördlich der Stadt gelegene Goldene Moschee ist ein beliebtes Ausflugsziel und ein Wallfahrtsort für die Schiiten. Bekannteste sunnitische Moschee in Bagdad ist die Abu-Hanifa Moschee. Die meisten der Moscheen und Paläste der Stadt findet man übrigens in der Altstadt, der Rusafah. Sehenswert sind auch der Triumphbogen “Schwerter von Kadesia“, das Al Schahid-Monument und das Grabmal des unbekannten Soldaten.

Auch die für die arabischen Länder so traditionellen Souks fehlen in der Hauptstadt des Irak nicht. Weiterhin ist der 205 Meter hohe Fernsehturm ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen, denn bei diesem handelt es sich um das höchste Bauwerk im gesamten Irak.

Einen Ausflug wert ist auch der Zoo der Stadt, welcher zwar im Krieg weitestgehend zerstört, aber wieder aufgebaut wurde. Hier kann man sogar auf verschiedenen Seen Boot fahren – ideal, um sich nach einer ausgedehnten Stadtbesichtigung ein wenig zu entspannen. Nicht weit vom Zoo entfernt befindet sich der Lunapark, dank seiner zahlreichen Spielmöglichkeiten ein ideales Ausflugsziel für Familien mit Kindern.

Wer sich für die Geschichte des Landes interessiert, sollte auch dem Präsidentenpalast einen Besuch abstatten. Hier stehen auch noch drei zehn Meter hohen Köpfe vom lange das Land regierenden Saddam Hussein.

Trotz all dieser doch recht lohnenswerten Sehenswürdigkeiten sollte man wissen, dass es für Touristen in der Stadt durchaus noch gefährlich werden kann. Städtereisen nach Bagdad sind also immer noch mit Vorsicht zu planen. Anschläge und Entführungen stehen noch immer auf der Tagesordnung.

 

Umgebung von Bagdad

Bagdad selbst befindet sich recht zentral gelegen im Irak – dementsprechend kann man von hier aus auch andere Sehenswürdigkeiten des Irak gut erreichen. Etwa 90 Kilometer südlich von Bagdad befindet sich Babylon, die einstige Hauptstadt des babylonischen Reiches. Sowohl in der Bibel als auch in zahlreichen altertümlichen Schriften spielt Babylon, berühmt durch Reichtum und Pracht, eine große Rolle. Die Stadtreste Babylons mit den bekannten Hängenden Gärten galten als eines der Antiken Sieben Weltwunder. Eine weitere Stadt im Irak, die man sich nicht entgehen lassen sollte, ist Basra. Dank der zahlreichen Flüsse und Kanäle, welche Basra durchziehen, trägt diese auch den Beinamen “Venedig des Ostens”. Weiterhin ist Basra bekannt als wichtigste Hafenstadt des Irak.

Auch die Ruinen von Hatra, Assur und Samarra sind bedeutende Sehenswürdigkeiten im Irak, die man unbedingt in seine Urlaubsplanung aufnehmen sollte. Diese sind immerhin so bedeutend, dass sie auf der Kulturerbeliste der UNESCO stehen.

 

Sehenswürdigkeiten von Bangkok

Bangkok ist die Hauptstadt von Thailand und mit etwa sieben Millionen Einwohnern eindeutig die größte Stadt des Landes. Die Anzahl an hier befindlichen Sehenswürdigkeiten ist schier unerschöpflich.

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

Bekannt ist diese Stadt natürlich hauptsächlich für ihre mehr als 400 Wats – diese gehören zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Bangkoks. Bekannteste dieser buddhistischen Tempelanlagen ist das Wat Phra Kaeo, denn hier befindet sich der sogenannte “Smaragdbuddha“. Die Anlage, welche aus mehr als 100 Gebäuden besteht, befindet sich an den Ufern des Menam Chao Phraya. Die Gesamtfläche dieses Areals beläuft sich auf mehr als 200.000 Quadratmeter und gehört zu den absoluten Top Sehenswürdigkeiten in ganz Thailand. Dieses Wat befindet sich im historischen Zentrum der Stadt, wo man auch den Großen Palast findet.

Wie oben bereits erwähnt, gibt es in der Stadt mehr als 400 Tempelanlagen; diese zählen zu den absoluten Top Sehenswürdigkeiten Bangkoks. Alle kann man bei einem Urlaub in Bangkok sicher nicht besichtigen, dennoch sollen zumindest die wichtigsten hier kurz genannt werden. Das Wat Pho, auch als “Tempel des liegenden Buddha” bekannt, begeistert sicher hauptsächlich durch den 46 Meter langen und vollständig mit Blattgold überzogenen Buddha, während das Wat Arun bekannt ist für die 75 Meter hohe Pagode. In vielen dieser Tempelanlagen kann man sich übrigens auch eine traditionelle Thaimassage verschreiben lassen.

Selbstverständlich beherbergt eine solch große Metropole auch eine Vielzahl an interessanten Museen. Besonders empfehlenswert ist dabei das Nationalmuseum, welches Artefakte enthält, die bis in die Bronzezeit zurückreichen. Doch auch einige außergewöhnliche Museen kann man in der Stadt entdecken, beispielsweise das Puppenmuseum oder das Eisenbahnmuseum.

Weltbekannt und daher unbedingt einen Besuch wert ist auch die Khao San Road, die “Straße des ungekochten Reises”. Obwohl nur 400 Meter lang, beherbergt diese einige typische Attraktionen.
Weiterhin ist Bangkok bekannt für die Vielzahl an Kanälen. Diese werden hier “Khlongs” genannt und brachten der Stadt den Beinamen “Venedig Ostasiens” ein. Früher beherrschten diese das Bild der Stadt und waren wichtigster Transportweg; heute sind leider etliche bereits zugeschüttet worden.

Eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt Bangkok und ebenfalls den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zuzurechnen, ist das Democracy Monument. Dieses beeindruckt besonders mit den vier mächtigen Flügeln.

Wer sich von all dem Sightseeing ein wenig erholen möchte, sollte sich in den Lumphini-Park begeben, dem größten Park im Herzen der Stadt. Hauptattraktion hier ist der künstlich angelegte See, den man gut sowohl mit Ruder- als auch mit Tretbooten befahren kann.

Umgebung von Bangkok

Familien mit Kindern sollten sich etwa sieben Kilometer außerhalb des Stadtzentrums begeben, denn hier befindet sich Dreamworld – eine Art Disneyworld mit unzähligen Fahrgeschäften und Attraktionen.

Auch die beiden bekannten Badestädte Cha Am und Hua Hin sind von Bangkok aus schnell erreicht. Naturliebhabern wiederum ist ein Ausflug zum nahe gelegenen Erawan Nationalpark sehr zu empfehlen, denn hier findet man traumhafte türkisblaue Wasserfälle. Weitere lohnenswerte Tagestouren für Sehenswürdigkeiten führen von Bangkok aus zu den Palästen von Bang Pha-Inn oder in die ehemalige Königsstadt Ayutthaya. Wer den subtropischen Temperaturen in der Stadt entfliehen möchte, sollte sich zu den Ausflugszielen “Snow Land” oder “Alaska” begeben- beide nur etwa eine halbe Fahrstunde von der thailändischen Hauptstadt entfernt. Während man im “Snowland” auf künstlich angelegten Pisten sein Können unter Beweis stellen kann, erwarten den Besucher im “Alaska” kunstvoll gestaltete Eisskulpturen.